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06.07.10
SPD-Kreistagsfraktion besucht Herzbergschule in Gelnhausen
Pädagogische Mittagsbetreuung auch in Grundschulen
Die Herzberg-Grundschule in Gelnhausen-Roth hat in den vergangenen Jahren ein reichhaltiges Nachmittagsangebot für ihre Schüler aufgebaut. „Die Güte des Angebots wird allein schon dadurch bestätigt, dass von den rund 70 Schülern der Herzbergschule 60 für die Aktivitäten am Nachmittag angemeldet sind“, ist Uta Böckel, schulpolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion, erfreut über die gute Akzeptanz.

Das Angebot der Schule wurde durch eine sehr engagierte Elternschaft aufgebaut und wird durch die Schulleitung pädagogisch intensiv unterstützt. „Die gute Zusammenarbeit von Schule und Elternschaft ist im Main-Kinzig-Kreis das Fundament für die gute Nachmittagsbetreuung der Schülerinnen und Schüler. Nur durch den geballten ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Kinder ist auch hier ein hervorragendes Angebot weit über den regulären Unterricht hinaus ermöglicht worden.“
Die SPD-Kreistagsfraktion hat sich bei einem Schulbesuch mit Schulleiterin Sonja Blättner und mit Beate Scherer, Leiterin des Ganztagsangebotes, die Herzbergschule angesehen. „Die Klassenräume zeigen, dass hier kreativ gearbeitet wird. Auch der professionell geleitete Tanzkurs, dem wir kurz bei seiner Arbeit zusehen durften, hat die Kinder konzentriert bei der Arbeit gezeigt. Hier geht es nicht nur um „Aufpassen am Nachmittag“, sondern um ein echtes pädagogisches Konzept, das auf die Bildung und Erziehung der Kinder ausgerichtet ist“, zeigt sich Karin Bechtold, Bildungspolitikerin der SPD-Kreistagsfraktion, beeindruckt von der Qualität der Arbeit, die hier geleistet wird. „Besonders hat mir imponiert, dass die Schule es schafft, trotz der geringen finanziellen Mittel die vom Kultusministerium zur Verfügung gestellt werden, ein für die Eltern kostenloses Angebot vorzuhalten, das inklusive Unterrichtszeiten 42 Stunden pro Woche umfasst. Das ehrenamtliche Engagement von Eltern, die Bereitschaft von Honorarkräften, als hochqualifizierte Fachkräfte für eine symbolische Entschädigung, den Kindern qualifizierte Angebote zu machen, sei dies im handwerklichen, musischen oder sportlichen Bereich, ist vorbildlich.“
Die SPD-Kreistagsfraktion würde sich in diesem Zusammenhang mehr finanzielles Engagement des Kultusministeriums wünschen. „Man kann sich nicht mit der großen Zahl an ganztägigen Angeboten der Schulen brüsten, wenn der eigene Anteil daran marginal ist. Das Verdienst in dieser Frage liegt in erster Linie bei den persönlich engagierten Schulleiterinnen und Schulleitern und den ehrenamtlich arbeitenden Eltern, denen einzig das Wohlergehen der Kinder am Herzen liegt“, fordern Uta Böckel und Karin Bechtold mehr pädagogische Unterstützung für die Schulen.


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