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01.07.10
Schwarz/Gelb beschädigt Bundespräsidentenamt durch innere Zerrissenheit
Bundespräsidentenwahl: Joachim Gauck wäre der bessere Bundespräsident gewesen
„Das Verhalten von Schwarz/Gelb in der Bundesversammlung hat dem Bundespräsidentenamt und damit auch den neuem Bundespräsidenten Christian Wulff Schaden zugefügt. Wenn schon Schwarz/Gelb im Vorfeld nicht in der Lage war sich für den überparteilichen Kandidaten Joachim Gauck durchzuringen, hätte man wenigstens erwarten können, dass sie ihre Fehlentscheidung bereits im ersten Wahlgang zementiert , erklärt der SPD Unterbezirksvorsitzende der SPD Main-Kinzig.

 Nach Ansicht der Main-Kinzig Genossen wurde die Abstimmung aber zu einer Abstimmung über die Regierungspolitik und Angela Merkel umfunktioniert. „ SPD und Grüne haben einen mit Joachim Gauck einen überparteilichen Kandidaten präsentiert, der bei der Bevölkerung höchstes Ansehen genießt und mit seiner Lebenserfahrung unserem Land gut getan hätte. Das hätte unserer Demokratie und der gesamten politischen Kultur einen wertvollen Beitrag gebracht ", so Kavai weiter. Stattdessen setzt man im dritten Wahlgang einen Kandidaten durch, der bisher als Ministerpräsident in Niedersachen weder besonders positiv noch negativ aufgefallen ist, so die SPD Vertreter unisono.


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