„Interessant ist dabei allerdings, dass nur in den ersten beiden Jahren des Bestehens überhaupt in Wächtersbach produziert wurde. Seit 1834 ist die Fabrik in Brachttal ansässig und wurde deshalb auch im Zuge der völligen Umstrukturierung im Jahr 2009 in „Keramische Fertigungsstätte Brachttal“ umbenannt.“
In den erfolgreichsten Zeiten hatte die Waechtersbacher Keramik über 800 Mitarbeiter und verkaufte weltweit ihr Geschirr. Nachdem das Unternehmen in Insolvenz geraten war, wurde es von Turpin Rosenthal übernommen und wird aktuell mit 82 Mitarbeitern weitergeführt. „Die Keramikproduktion ist weiterhin qualitativ sehr hochwertig und in Teilen auch einmalig, was Farbgebung und Techniken anbelangt. Leider hat die Wirtschaftskrise auch in diesem Bereich ihre Spuren hinterlassen, denn in finanziell unsicheren Zeiten ist neues Geschirr nicht unbedingt gefragt“, sieht Sigrid Schindler zwar einiges an Potential, aber auch noch viel Arbeit im Bereich Marketing und Design für das Unternehmen.
Das Foto zeigt die SPD-Kreistagsfraktion bei der Besichtigung der Keramikfabrik:
v.li: Wolfgang Wiesner, Klaus Kessler, Betriebsleiter Herr Mann, Helmut Schwindt, Uta Böckel, Annemarie Meinhardt, Martina Glaab, Sigrid Schindler, Bernd Becker, Manfred Röder, Dr. Hans-Jochen Schild, Heinrich Schüssler, Christel Hesse, Klaus Traxel, Bettina Müller, Jutta Straub









