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Grußwort



Grußwort des Vorsitzenden

 

 

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

liebe Gäste auf den Seiten der SPD Main-Kinzig,

 

der Main-Kinzig-Kreis ist nicht nur ein schöner und lebenswerter Landkreis und Region, er ist auch mit 410.000 Einwohnern nach Frankfurt die zweitgrößte Kommune Hessens und gehört zu den wirtschaftlich stärksten Regionen in Hessen.  

 

Sozialdemokratisch geprägte Politik im Kreis hat in den vergangenen Jahren viel dazu beigetragen, dass unser Kreis eine wirtschaftlich attraktive und lebendige Region mit reichhaltiger Natur ist und bleibt. Sozialdemokratische Politik im und für den Main-Kinzig Kreis bedeutet ganz einfach 100% Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger unserer Region zwischen Maintal und Sinntal.

 

Unser Anspruch ist ganz einfach ausgedrückt: das Beste für die Menschen unserer Region rauszuholen.

 

Ob es in der Arbeitsmarktpolitik ist, in der wir seit den 90er Jahren unseren eigenen Weg gehen, in der Landrat Erich Pipa einen bundesweit anerkannten Weg eingeschlagen hat, um arbeitslose Menschen auf dem 1. Arbeitsmarkt zu integrieren. Nicht von ungefähr ist die Arbeitslosenquote im Main-Kinzig Kreis zusammen mit unseren Nachbarn aus Fulda in ganz Hessen am niedrigsten.

 

Gleiches gilt für die  Bildungspolitik: Als einer der wenigen Landkreise haben wir sämtliche Mittel des Ganztagsprogramms der damaligen Rot-Grünen Bundesregierung in den Jahren 2003-2005 abgerufen und in unsere Schulen im Landkreis transferiert. In diesem Zeitraum wurden rund 20 Millionen Euro in die Schulen des Main-Kinzig Kreises gesteckt. Investitionen in die über 102 Schulen zwischen Maintal und Sinntal haben auch heute und in der Zukunft weiter hohe Priorität. Wenn man die Gesamtinvestitionen der letzten 10 Jahre für alle Schulstandorte zusammenfasst, wurden insgesamt über 200 Millionen Euro in die Schulen des Main-Kinzig Kreises investiert. Und wir wollen als einzige politische Kraft eine richtige Ganztagsschule, nicht nur eine pädagogische Mittagsbetreuung!

 

Aber auch in vielen anderen Bereichen stehen wir gut da, obwohl die Kommunen in den letzten Jahren chronisch unterfinanziert sind und über Bundes- und Landesgesetzgebung immer neue Aufgaben auf uns zugekommen sind.

 

Trotzdem haben wir mit den Städten und Gemeinden des Kreises 900.000 € zur Verfügung gestellt, um die Schulsozialarbeit auszubauen. Nun haben 20 Sozialarbeiter in 23 weiterführenden Schulen bis ins Jahr 2013 mit fast 600 Wochenstunden Zeit, Schwierigkeiten in der Schule und beim Übergang von der Schule in den Beruf zu lösen. Wir gehen die Probleme an, bevor sie entstehen.

 

Immer dort, wo wir als Landkreis Verantwortung übernommen haben, kann sich die Bilanz sehen lassen. In der Abfallwirtschaft müssen wir im Gegensatz zu vielen Nachbarkreisen unsere Bürgerinnen und Bürger nicht mit höheren Gebühren für ihren Hausmüll belasten. Im Main-Kinzig Kreis gibt es einen soliden Vertrag der uns über 20 Jahre langfristig Planungssicherheit gewährt. Ich bin mir sicher, dass wir auch weiterhin die Müllgebühren für die Bürgerinnen und Bürger stabil halten können. Das dies bei der Mehrwertsteuererhöhung von 3% zum 1.1.2007 und den Preiserhöhungen bei Energie und Verkehr nicht selbstverständlich ist, liegt auf der Hand.

 

Ein weiteres Beispiel für unsere erfolgreiche Arbeit ist der Kinderschutzdienst unseres Jugendamtes und unsere engagierte Arbeit  im Rahmen der Pflegekinder und deren engagierte Eltern. Auf diese Arbeit lege ich persönlich besonders viel Wert, sie hat einen hohen Stellenwert im Interesse der Pflegekinder die ein neues Zuhause brauchen. Da darf es auch kein Geheimnis bleiben, dass unser Jugendamt im einem Vergleich mit anderen Landkreisen sowohl bei den Fallzahlen als auch beim Personal in der ersten Liga auftaucht.

 

Ähnliches gilt es auch für unsere Alten-und Pflegezentren zu vermelden. Auch in schwieriger Zeit bekennen wir uns zu dieser wichtigen Aufgabe für unsere Senioren.  Das 100%-Kreisunternehmen bietet über 750 Menschen einen Arbeitsplatz in der Region in sechs Einrichtungen von Hanau bis Steinau. Auch hier übernehmen wir als einer der wenigen Landkreise in Hessen Verantwortung im Bereich vollstationärer Einrichtungen für Menschen die hierauf angewiesen sind. Wir haben uns in den letzten Jahren kraftvoll zu dieser Aufgabe bekannt, indem wir neue Einrichtungen mit nun mehr Plätze denn je anbieten können: 2005 mit dem Seniorenzentrum Gründau, 2006 mit dem Seniorenzentrum Biebergemünd und 2009 mit dem Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau. Zudem bauen wir in Sinntal-Sterbfritz mit Zuschüssen des Landes Hessen ein „Gesundheits- und Pflegezentrum". Hierbei handelt es sich um ein Modellprojekt. Wir stellen so die medizinische und pflegerische Versorgung im ländlichen Raum in den nächsten Jahren und Jahrzehnten sicher.

 

Im Eigenbetrieb Jugend- und Freizeiteinrichtungen konnten wir auch durch Modernisierungs-maßnahmen einen Auslastungsgrad im Jugendzentrum Ronneburg von über 90% erreichen. Auf die jährlichen Verluste des Gästehauses in Bernau in Höhe von 100.000 bis 200.000 € haben wir reagiert und es Ende 2009 noch mit 250.000 € verkaufen können; die Mitarbeiter werden von dem privaten Investor übernommen.

 

Wir haben als erste in Hessen die Anhängerbusse eingeführt. Sie tragen dazu bei, die Anbindung des ländlichen Raums mit öffentlichem Nahverkehr zu sichern, weil wir mehr Schüler, und damit wirtschaftlicher, zu den Hauptverkehrszeiten sicher an die Schulen bringen können. Zudem erproben wir den „Familienbus" in Erlensee. Er ist zugeschnitten auf die Bedürfnisse älterer Mitmenschen. Er ermöglicht es Ihnen, zwischen den Stadtteilen mobil zu bleiben. Das wird der öffentliche Nahverkehr der Zukunft sein.

 

Sie sehen also, dass man schon allein an diesen Beispielen erkennen kann, dass die Sozialdemokraten gut für den Kreis arbeiten. Deshalb werben wir auch weiterhin um ihr Vertrauen, auch während der wahlfreien Zeit. Bitte informieren Sie sich über unser Programm und sprechen uns an. Und bei aller Überzeugung für Ziele, Initiativen und Entscheidungen, niemand ist fehlerfrei, dies gilt für jeden, auch für uns. Sollten Sie also Fragen haben oder aber Ihre Kritik äussern wollen, zögern Sie nicht, uns und mich zu kontaktieren. Im Rahmen unserer Möglichkeiten sind wir immer bereit, Ihnen zu helfen.

Mit freundlichen Grüßen,

 

Ihr

 

Dr. André Kavai 


Vorsitzender der SPD Main-Kinzig

 


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